stachelschriften
aus den Protokollen
Hein Michel
Protokolle Arbeitsgruppe - ausgewählte Textbeiträge zur Interpretation
Hein
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Text steht noch zur Korrektur an - nur intern!

Arbeitsgruppe Koran

Nachwort

z.B. Hein sucht


Daß Hein Michel vermutlich noch lange nach seinen Chips und nach seiner Festplatte suchen wird, hat die Ursache in einem einfachen sprachlichen Mißverständnis.
Das Wort Chip erzeugte in ihm das gewohnte Bild einer Chipstüte, und der Begriff Festplatte deckte sich bei ihm kognitiv mit einem Tablett belegter Brötchen. Seine ausgeprägte Distanz zu Technik und modernen Medien erzeugt Assoziationen, die sich fundamental von denen eines technisch Interessierten unterscheiden.

Was stellen wir uns vor bei den folgenden Begriffen ?

Frieden
Barmherzigkeit
Mensch

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Sehen wir uns nun an, was der Leitfaden muslimischen Lebens, der Koran, zu diesen Begriffen definiert :

Mensch - Sure 2.13

Und wenn man zu ihnen sagt: "Glaubt, wie die Menschen glauben!" (gemeint ist der religiöse Glaube), so sagen sie: "Sollen wir glauben, wie die Toren glauben?" Dabei sind doch eben sie die Toren. Aber sie wissen nicht.

„Glaubt, wie die Menschen glauben!“ bedeutet also "glaubt an Allah, denn wer an Allah glaubt, ist ein Mensch"
und nur derjenige ist ein Mensch - jeder andere ist ein "Tor" - also kein Mensch. Der Koran nutzt für derlei Nicht-Menschen auch gerne den Begriff "Leute".

Barmherzigkeit - 2.128
Unser Herr, mache uns Dir ergeben und von unserer Nachkommenschaft eine Dir ergebene Gemeinschaft. Und zeige uns unsere Riten, und nimm unsere Reue an. Du bist ja der Reue-Annehmende und Barmherzige.
"ergeben machen" ist der Übertritt zum Islam, die Nachkommen sind ebenfalls einzig diesem Glauben verpflichtet.
Nur wer ein Moslem wird, ein solcher ist und bleibt, und wer muslimisch lebt und alle Rituale einhält, kann auf Barmherzigkeit hoffen.
Die wird aber nicht von anderen Muslimen gewährt, sondern einzig von Allah - also irgenwann mal im Jenseits. So lange man noch lebt, heißt es zu dienen, demütig ein Mensch zeiter Klasse zu sein, so wie es in unzähligen anderen Versen festgelegt ist.

Rechtschaffenheit - rechtgeleitet sein - 2.137
Wenn sie an das gleiche glauben, woran ihr glaubt (gemeint ist der Koran), dann sind sie somit rechtgeleitet.
Wenn sie sich jedoch abkehren, dann befinden sie sich in Widerstreit. (sie sind also nicht Rechtschaffen)

Die Barmherzigkeit zeigt sich auch deutlich in Sure 2.159 und der folgenden 160
Diejenigen, die verheimlichen, was Wir an klaren Beweisen und Rechtleitung hinabgesandt haben (wohlgemerkt, hier wir eine Lehre als Beweis dieser selben Lehre als Beweis bezeichnet), nachdem Wir es den Menschen in der Schrift klar gemacht haben, sie werden von Allah verflucht und auch von den Fluchenden, –
(ab jetzt 160)
außer denjenigen, die bereuen und verbessern und klar machen. (die also übertreten und sich zu Allah bekennen)
Ihre Reue nehme Ich an, Ich bin ja der Reue-Annehmende und Barmherzige. (...das ist die wahre Großzügigkeit des barmherzigen Allah)

Wer sich dieser Barmherzigkeit nicht würdig erweist, indem er konvertiert, dem werden die Folgen in Sure 2.161 erklärt.
Diejenigen aber, die ungläubig sind und als Ungläubige sterben, auf ihnen liegt der Fluch Allahs und der Engel und der Menschen allesamt,
gefolgt von Vers 162
ewig darin zu bleiben. Die Strafe soll ihnen nicht erleichtert noch soll ihnen Aufschub gewährt werden.
(d.h. der Weg zur Strafe hat sofort zu beginnen. Lebensende jetzt, ohne Aufschub)
und daß es dazu keine Alternative zu geben hat, zeigt die anschließende Sure 2.163
Die erklärt, daß es sich bei Allah um den einzigen und gemeinsamen Gott Aller handelt.
sie sagt : Euer Gott ist ein Einziger Gott. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen.
(Dieser eine Gott wird dann Alle quälen, die nicht für Allah gekämpft haben. Nun gut, wenn das die Meinung der Muslime ist...
Widerwärtig in diesem Zusammenhang ist allerdings, daß wir auf energischen Widerspruch unserer Kirchenvertreter vergebens warten)

aber nun zum Frieden :

von diesem Thema hält sich die Sure 2 erstaunlich konsequent entfernt.
Dagegen bietet der Vers 191 folgende Passage :
Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.

einzig der folgende Vers 192 macht die gnädige Einschränkung :
Wenn sie jedoch aufhören, so ist Allah Allvergebend und Barmherzig.
(das könnte mit viel gutem Willen auf Frieden hindeuten, bezieht sich aber wohl mal wieder eher auf das Jenseits)

Dagegen steht jedoch sogleich der Vers 193 :
Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion (allein) Allahs ist. Wenn sie jedoch aufhören, dann darf es kein feindseliges Vorgehen geben außer gegen die Ungerechten.
(Ungerecht sind bereits diejenigen, die nicht zum Islam übertreten)

Sobald also irgendetwas auch nur ansatzweise nach Frieden klingen könnte, wird es sofort relativiert und einzig auf Muslime beschränkt.
Die Definitionen von "Haus des Krieges" und "Haus des Friedens" werden in den Versen anderer Suren getroffen.
Grob gesagt, bezeichnet der Koran dort die vollständig islamisierten Gebiete als "befriedet". Friede ist also dort, wo der Islam gesiegt hat und herrscht.

Wenn wir uns nun eine "Gesellschaft von Menschen in Frieden und Barmherzigkeit" vorstellen, ergibt sich aus Sicht eines Muslim bzw. eines Nicht-Muslim eine jeweils völlig unterschiedliche Visualisierung.

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Beispiel für eine individuelle Folgerung zum Abschluß :
(diese muß sorgsam auf die Vortragssituation angepasst werden)

Hein Michel und der Verkäufer haben aufgrund unterschiedlicher fachlicher Voraussetzungen aneinander vorbeigeredet.
Während Hein noch vergeblich nach seiner Chipstüte sucht, weil die Vorstellungen von Chipspeichern und Festplatten abweichende Bilder generierten, stehen wir als Nicht-Muslime vor einem ganz anderen Problem.

Unsere Vorstellungen von "Mensch, Frieden und Barmherzigkeit" sind ganz andere als die eines Muslim. Um wenigstens ansatzweise zu verstehen, was der Koran befiehlt, müssen wir ihn kennen.
Den zu lesen ist absolut kein Spaß - soviel sei schon vorher gesagt.
Es ist eine Qual, es ist widerwärtig, es ist ein ekelhafter Horror - sprachlich wie auch inhaltlich.
Aber da müssen wir Alle durch! Dieses von Hirnfraß dominierte Buch wird uns fortan verfolgen. Wir müssen es kennen !

Unsere Pfaffen bis hinauf zum Papst erzählen, wir Alle hätten den selben Gott, Politiker unterscheiden zwischen Islam und Islamismus, steigern den Islamismus sogar noch mit Attributen wie extrem oder extremistisch, und in den Medien erklären uns Imame den Islam.
Wer wäre jemals auf die Idee gekommen, sich die Vorzüge des Kommunismus von Stalin erklären zu lassen ?
Wer hätte jemals einen Göbbels eingeladen, um zu klären, ob der National-Sozialismus dem Menschen diene ?
Welcher Sektenbeauftragte hätte sich von Ron Hubbard beraten lassen ?
Aber wir sollen uns über diesen Islam ausgerechnet bei Imamen und Konvertiten informieren?

In einem Punkt sollten wir aber unbedingt auf die Salafisten hören : LIES
Wir müssen dieses Buch lesen. Da müssen wir durch. Wir müssen es ertragen.
Dazu gibt es unzählige Downloads - die kosten nichts.
Über Linkempfehlungen können wir gerne reden.

Vielen Dank



2.79
Doch wehe denjenigen, die die Schrift mit ihren (eigenen) Händen schreiben und hierauf sagen: „Das ist von Allah“, um sie für einen geringen Preis zu verkaufen! Wehe ihnen wegen dessen, was ihre Hände geschrieben haben, und wehe ihnen wegen dessen, was sie verdienen.

2.126
Und (gedenkt,) als Ibrāhīm sagte: „Mein Herr, mache dies zu einer sicheren Ortschaft und versorge ihre Bewohner mit Früchten, wer von ihnen an Allah und den Jüngsten Tag glaubt!“ Er (Allah) sagte: „Wer aber ungläubig ist, den lasse Ich ein wenig genießen, hierauf zwinge Ich ihn in die Strafe des (Höllen)feuers – ein schlimmer Ausgang!“

Einer der unzähligen Kampfaufrufe ist in Sure 2 gleich mehrere Verse wert
2.153
O die ihr glaubt, sucht Hilfe in der Standhaftigkeit und im Gebet! Allah ist mit den Standhaften.

2.154
Und sagt nicht von denen, die auf Allahs Weg getötet werden, sie seien tot! Nein! Vielmehr sind sie lebendig; aber ihr nehmt es nicht wahr.

2.155
Und Wir werden euch ganz gewiß mit ein wenig Furcht und Hunger und Mangel an Besitz, Seelen und Früchten prüfen. Doch verkünde frohe Botschaft den Standhaften,

2.156
die, wenn sie ein Unglück trifft, sagen: „Wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück.“

2.157
Sie sind es, denen Segnungen von ihrem Herrn und Erbarmen zuteil werden, und sie sind die Rechtgeleiteten.

221
Und heiratet Götzendienerinnen nicht, bevor sie glauben. Und eine gläubige Sklavin ist fürwahr besser als eine Götzendienerin, auch wenn diese euch gefallen sollte. Und verheiratet nicht (gläubige Frauen) mit Götzendienern, bevor sie glauben. Und ein gläubiger Sklave ist fürwahr besser als ein Götzendiener, auch wenn dieser euch gefallen sollte. Jene laden zum (Höllen)feuer ein. Allah aber lädt zum (Paradies)garten und zur Vergebung ein, mit Seiner Erlaubnis, und macht den Menschen Seine Zeichen klar, auf daß sie bedenken mögen.

256
Es gibt keinen Zwang im Glauben. (Der Weg der) Besonnenheit ist nunmehr klar unterschieden von (dem der) Verirrung. Wer also falsche Götter verleugnet, jedoch an Allah glaubt, der hält sich an der festesten Handhabe, bei der es kein Zerreißen gibt. Und Allah ist Allhörend und Allwissend.

257
Allah ist der Schutzherr derjenigen, die glauben. Er bringt sie aus den Finsternissen heraus ins Licht. Diejenigen aber, die ungläubig sind, deren Schutzherren sind die falschen Götter. Sie bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternisse. Das sind Insassen des (Höllen)feuers. Ewig werden sie darin bleiben.